GINSTER Verlag

 
 

„Vögel zwischen Rhein und Weser“

So wird Vogelbeobachtung zum Erlebnis

von Goetz Rheinwald & Michael Schmitz

mit Beiträgen von Christoph Grüneberg, Michael Jöbges, Klaus Nottmeyer-Linden, Dr. Christoph Sudfeldt und Josef Tumbrinck


Ein Vogelbuch für Nordrhein-Westfalen herausgegeben von der Nordrhein-Westfälischen Ornithologengesellschaft


Format 22,5 x 24,5 cm - 344 Seiten


197 Farbfotos, viele Karten, Zeichnungen und Tabellen


ISBN 978-3-9806817-3-5, St. Katharinen, GINSTER Verlag 2007


EUR 24,00


Hiermit liegt zum ersten Mal ein populäres, reich bebildertes Vogelbuch speziell über die Vogelwelt Nordrhein-Westfalens vor. Es stellt die 120 häufigsten Vogelarten in brillanten Bildern und gut lesbaren, informativen Texten vor. Im Mittelpunkt steht die Vogelbeobachtung. Diese ist ein faszinierendes Hobby und Naturerlebnis, das sich im eigenen Garten, städtischen Parkanlagen, in Wald und Feld oder Feuchtgebieten betreiben lässt. Das Buch will Hintergrundwissen für diese Beobachtungen liefern und damit das Naturerlebnis vertiefen. Es kann und soll als eine Fortschreibung des Buches „Die Vögel zwischen Sieg, Ahr und Erft” verstanden werden.


Die Vogelarten werden nach vier Lebensräumen (Siedlungen, Felder/Wiesen, Wälder und Gewässer) abgehandelt – dort wo ein Laie sie am wahrscheinlichsten zu sehen bekommt. Innerhalb der Lebensräume sind die häufigen und auffälligen am Anfang, die seltenen und wenig auffälligen am Ende dargestellt.


Eine Anleitung zur Vogelbeobachtung gehört genauso zu den einleitenden Kapiteln wie eine Vorstellung von 21 Gebieten in NRW, wo man gut Vögel beobachten kann. Weitere Kapitel informieren über Landschaften und Lebensräume in NRW. Was ist und was tut die Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft? Was ist das Besondere am Vogel? Wie arbeitet der Vogelschutz in NRW? Den Schluss des Buches bilden eine Liste aller in NRW bisher nachgewiesen Vogelarten, ein Kapitel über Literatur und Lesetipps und ein Index der im Buch behandelten Vogelarten.


Das in nur zwei Jahren entstandene Buch ist ein Gemeinschaftwerk, zu dem insbesondere viele Fotografen ihr Bestes beigetragen haben. Es besticht durch seine gute Aufmachung und den moderaten Preis.



 

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„Birds in European Cities“

Ornithologisches Fachbuch

von John G. Kelcey & Goetz Rheinwald

Format 17,4 x 25,0 cm

47 Fotos, 58 Diagramme und Karten, 47 Tabellen

ISBN 3-9806817-2-6, St. Katharinen: GINSTER Verlag 2005

EUR 29,50

Wissenschaftler aus 16 europäischen Städten beschreiben die Geschichte ihrer Stadt. Die städtischen Lebensräume, die in den verschiedenen Städten existieren, sind das Ergebnis ihrer geografischen Lage und ihrer klimatischen Ausstattung während der letzten 1000 Jahre. In diesem Buch wird erstmals beschrieben, wie dieser von Menschen geschaffene Lebensraum in ganz Europa gestaltet ist und wie er von Vögeln besiedelt wurde. Es gibt nur eine wirkliche Stadt-Vogelart und das ist die Stadttaube; diese ging aus Abkömmlingen der Felsentaube hervor. Schon vor 4000 Jahren wurden Felsentauben domestiziert und seitdem stark genetisch verändert. Aus entkommenen Haustauben entstand die Stadttaube, die genetisch weder mit der Felsentaube noch mit einzelnen Zuchtlinien der Haustaube übereinstimmt, aber an die speziellen Umweltbedingungen der Stadt gut angepasst ist. Sie ist auf die Stadt als Lebensraum angewiesen.
Die Artenvielfalt in der Stadt ist höher als im ländlichen Umland. Im Gegensatz dazu ist die Vielfalt innerhalb einzelner Stadtlebenräume niedriger als in vergleichbaren ländlichen Habitaten. Die Individuendichte ist in allen städtischen Lebensräumen viel höher als in vergleichbaren Lebensräumen des Umlandes. Die Artkapitel zeigen ferner, dass Neubürger unter den Vögeln bevorzugt in Städten Fuß fassen. Innerhalb von Europa nimmt die Zahl der Neubürger von Nordosten, wo es keine ausländischen Vogelarten als ständige Brutvögel gibt, nach Südwesten deutlich zu, wo Neubürger bis 16% der Brutvögel ausmachen können.
Das Buch ist ganz in englischer Sprache geschrieben und richtet sich in erster Linie an Ornithologen und Stadtökologen. Es sagt aber auch sehr viel über die Vielfalt in den Regionen Europas. Da Städte auch in Zukunft immer weiter zunehmen werden, begründet dieses Buch ein Arbeitsgebiet, das künftig mehr und mehr an Bedeutung gewinnen wird.

English description:

Birds of European Cities is the first book to describe any aspect of the natural history of man-made habitats across Europe or any other continent. The urban habitats present in the cities have arisen by a combination of their geographical and climatic position and their development over the last 1,000 years. The whole text is in English.
Eminent scientists of 16 European cities have described the birdlife of the towns in which they live and work. Each chapter describes the historical development of the city, the birdlife that has been recorded in it from the beginning of the 20th Century, and the birds found in each of the major habitats and a section on where to watch birds. The chapters, which are illustrated by photographs, also consider the effects of planning and architectural and landscape design on birds. The implications of building restoration and landscape and management on the birdlife of the cities are also described.
Many interesting facts emerge. For example, there is only one truly urban bird – the Feral Pigeon, which has evolved from the adaptation of and considerable genetic changes in the Rock Dove to become the only bird whose occurrence is restricted to urban areas. The overall species diversity and biomass of birds in the urban environment is higher than in the rural environment. In contrast, the abundance and diversity of species within a particular habitat is significantly lower in cities than in the countryside.
The book will be of interest to anyone interested in birds, natural history and the environment including academic ornithologists, students, naturalists, nature conservation organizations, landscape architects, city planners, architects and engineers.


 

„Die Vögel zwischen Sieg, Ahr und Erft“

Ein Vogelbuch für Bonn

von Goetz Rheinwald & Stephan Kneitz

Format 22,5 x 24, 5 cm – 410 Seiten

257 farbige Abbildungen – 210 Grafiken

ISBN 3-9806817-1-8, St. Katharinen: GINSTER Verlag 2002

EUR 24,80

Kein Fachbuch von Spezialisten für Spezialisten, sondern ein Buch von Fachleuten für Laien. Das reich bebilderte Buch will durch seine gefällige Aufmachung und die einfach gehaltene Sprache dem Nicht-Fachmann all die Fragen beantworten, die er bei der Begegnung mit Vögeln an den Fachmann hat.
Was für ein Vogel ist das? Wo lebt er, wie häufig ist er, wo zieht er hin, wann kommt er wieder, wo brütet er, wie oft, wie lange, was frisst er? Die hier häufigen Arten sind alle abgebildet. Die Einführung greift auf 80 Seiten diese Idee auf: Was hat es mit der Vogelwelt hier im Umfeld Bonns auf sich? Wo kann man hier Vögel beobachten? Was tue ich mit einem gefundenen Vogel? Warum füttern und warum nicht? Was zeichnet einen Vogel aus? Was hat gerade Bonn mit der Vogelkunde in Deutschland zu tun? Zur Beantwortung dieser und anderer Fragen wird eine Einführung in die Landschaft hinzugefügt, es wird auf die Entstehung und die Bedeutung des Museum Koenig in Bonn eingegangen und es wird gezeigt, wie sehr diese Landschaft bereits an natürlicher Ausstattung eingebüßt hat.
Aber auch dem Fachmann wird eine Fülle von Informationen geboten und zwar so, dass es den Laien beim Lesen wenig stört. Der Beschreibung der Arten wird ein grün unterlegter Text nachgestellt, der die Ergebnisse der wissenschaftlichen Untersuchungen der Vogelkundlichen AG, die dieses Buch herausgibt, knapp darstellt. Ein Kapitel in der Einführung erläutert dem Fachmann, wie diese Ergebnisse erzielt wurden und wo die Grenzen der Aussagen liegen.


 

„MENSCHSEIN – biologische Aspekte einsichtigen Handelns“

von Goetz Rheinwald

ISBN 3-9806817-0-X, St. Katharinen: GINSTER Verlag, 1999

EUR 12,00

Wir Menschen müssen unser Handeln gegenüber der belebten und unbelebten Welt sowie innerhalb der menschlichen Gesellschaft grundlegend ändern. In dieser Beurteilung stimmen derzeit alle verantwortungsbewußten Menschen überein. Die Zahl derer aber, die ihr Verhalten kritisch prüfen und dann auch wirklich ändern, ist sehr klein. Es sind bei uns in Mitteleuropa rund ein Prozent der Erwachsenen. Alle Vermehrung des Wissens der Einzelnen und alle Apelle bewirken nichts: weder nimmt die Zahl derer zu, die ihr Verhalten ändern, noch derer, die sich belehren lassen. Es ist ganz offensichtlich, dass die herkömmliche Erwachsenenbildung hier ohne Wirkung bleibt. In diesem Buch wird gezeigt, wo die Veränderungen bei uns Menschen ansetzen müßten, damit sich unser Handeln gegenüber Mitwelt und Gesellschaft verändert. Um diese Änderungen einsichtig zu machen, müssen viele falsche Aussagen über menschliches Erkenntnisvermögen und unsere biologischen Wurzeln berichtigt werden. Über weite Strecken handelt dieses Buch also von einer Naturgeschichte des Menschen; aus den dargelegten Aussagen werden dann Schlüsse gezogen, die zu Folgerungen führen, wie unser Handeln sich wirklich ändern könnte.
Das Buch richtet sich nicht an Fachleute und insbesondere nicht an Biologen, die zweifellos viele Teilaspekte besser wissen, als das hier geboten werden kann. Der Autor versucht besonders Menschen anzusprechen, die sich für die zwar komplizierten Zusammenhänge interessieren, aber nicht die Vorbildung haben, die Spezialbücher zu lesen, die für einen kleinen Kreis von Spezialisten geschrieben werden. Hier wird der Versuch gemacht, die ungewohnten und oft sehr schwierigen Zusammenhänge so weit zu vereinfachen, dass sie allgemein verständlich werden.


Rezensionen zu „Menschsein – biologische Aspekte einsichtigen Handelns“

Prof. Dr. Dr. h. c. A. P. Luck in Wissenschaftler und Verantwortung,

8. Jahrgang, Nr. 3 (Oktober 1999)

Goetz Rheinwald: Menschsein – biologische Aspekte einsichtigen Handelns

Der Biologe Rheinwald legt seine Anschauung von der Stellung des Menschen in der Welt vor. Nachdem die Kirchen ihre eigentliche Rolle kaum an neue Lebensvorstellungen anpassen, erscheint es sinnvoll, wenn sich auch Naturwissenschaftler dieser Aufgabe widmen. Mit der Erinnerung an das Erliegen der Deutschen vor der Massensuggestion Hitlers betont Rheinwald nichtlogische Einflüsse auf das Tun des Menschen. Er geht auf die Ergebnisse der Verhaltensneigungen ein mit der Bedeutung der Umwandlung zum in einer Gruppe lebenden Menschen, dessen Verhalten aber noch kaum an das Großstadtleben angepaßt ist. Er zweifelt auch – übrigens mit Kleist – an der häufigen Zweiteilung zwischen Geist und Seele des Menschen.

Die Umwelt teilt er in die Mitwelt der Bekannten und dem zweiten Teil der Gesellschaft ein. Der Autor betont dann die Unterschiede zwischen Mann und Frau, entstanden durch die verschiedenen Aufgaben der Revierverteidigung und der internen Zusammenhaltsaufgabe. Das bessere Gruppenverhalten einiger Insekten führt er auf deren Geschwisterdasein zurück. Dann geht er auf die Wichtigkeit der Kindererziehung ein, die deren Selbständigkeit und Gewöhnung an gewisse „Normierungen" und Charakter- und richtige Wertvorstellungs-Ausbildung pflegen sollte. Betont wird ferner die Ausbildung eines notwendigen „Mitweltethos". Mein einziges Missfallen erregte eine Verdammung Axel Springers mit angeblichem Ziel des kritikunfähig Machens. Ohne persönliches Kennen insbesondere des Wissens dürfte die Zieleinschätzung aus reinem Tun diffizil sein. Aber außer dieser zu waghalsigen Einschätzung eines Menschen habe ich – wie in etlichen anderen Büchern – keine direkten Sachfehler entdeckt.

Die Lebenserwartungen werden als allgemein zu hoch eingeschätzt. Ohne Übertreibungen wird ganz sachlich auf nötige Umweltschonung und Nachhaltigkeit verwiesen. Nach Rheinwald stehen wir vor einem „Kulturumbruch", der ein stärkeres Nachdenken des Menschen über sich selbst erfordert. Wir sollten akut in unsere „kulturelle Überlieferung eingreifen." Das Buch geht damit auf eine momentan dringende Frage ein. Es ist leicht lesbar und in vollendetem Stil geschrieben. Trotzdem gelang es dem Autor nicht, von Verlagslektoren anerkannt zu werden. Leben diese noch in anderer kultureller Überlieferung? Ist der Zeitgeist eines Naturwissenschaftlers anders als der von meist geisteswissenschaftlich ausgebildeten Lektoren? Der Autor hat mutig sein Buch in einem Eigenverlag in erstklassiger Form herausgegeben. Müßten wir in unsere nicht immer zeitgemäße Kultur eingreifen, um entgegen dem häufigen Lektorenstil das Buch zu einem Bestseller werden zu lassen?


Helmut Köhne in ekz-Informationsdienst

ASB:Ukx 440.760.5

Rheinwald, Goetz: Menschsein : biologische Aspekte einsichtigen Handelns / Goetz Rheinwald. - St. Katharien : Ginster-verl., 1999. - 248 S.

Das Buch befasst sich mit der biologischen Evolution des Menschen, insbesondere mit den Stadien und Übergängen von den tierischen Primaten bis zum Homo sapiens sowie mit seiner kulturellen Evolution. Auf der Grundlage der biologischen Existenz des Menschen entwickelt der Autor seine Vorstellungen vom vernünftigen und verantwortungsvollen Handeln gegenüber der belebten und unbelebten Umwelt; er äußert sich zu einer Fülle von gesellschaftspolitischen, pädagogischen und psychologischen Fragen und erörtert Maßstäbe, Regeln und Interpretationsmodelle z.B. über das Rollenverhalten der Geschlechter, Persönlichkeitsbildung oder ein adäquates "Mitweltethos”. Der Autor wendet sich gezielt an Leser mit nur geringen biologischen Vorkenntnissen. Das Glossar enthält Worterklärungen zu sehr einfachen inhaltlichen Sachverhalten. Ein engagiertes, leicht zugängliches Sachbuch mit kompetenten Informationen und einigen subjektiven, manchmal eigenwilligen Wertungen und Deutungen.

ID 8/00 - BA 4/00

 

Ein methodisches Modell zur großflächigen Abschätzung der Vogelbestände

von Andreas Skibbe


Inaugural-Dissertation zur Erlangung des Doktorgrades der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln


Format: 14,8 x 21,0 cm - 103 Seiten


ISBN 978-3-9806817-4-2, St. Katharinen, GINSTER Verlag 2007


EUR 14,00


Andreas Skibbe hat eine Verfahren entwickelt, nach dem es mit vertretbarem Arbeitsaufwand möglich ist, die Bestände von Vogelarten auch auf großen Flächen mit relativ geringem Fehler hochzurechnen. Die beiden hier untersuchten Arten sind Buchfink und Mäusebussard; er bestimmt Bestände für Nordrhein-Westfalen.

Der erste. Schritt besteht in der Ermittlung der “absoluten” Dichte durch Revierkartierung in ausgewählten Probeflächen. Im zweiten Schritt werden auf den gleichen Probeflächen mit Transektzählungen relative Dichten bestimmt. Dann wird ermittelt, welcher Anteil der absoluten Dichte durch die Transektzählung erfasst wurde. Daraus ergeben sich Umrechnungsfaktoren, die natürlich von Art zu Art verschieden sind.

Die Revierkartierung zur Bestimmung der “absoluten” Dichte ist sehr aufwändig, so dass man sie nur auf relativ kleinen Flächen durchführen kann. Dagegen sind Transektzählungen mit relativ geringem Aufwand auch in großen Gebieten durchführbar. Skibbe hat daher für Nordrhein-Westfalen in repräsentativen Flächen die relativen Dichten für beide Arten bestimmt und kann über seinen persönlichen Umrechnungsfaktor auf die “absolute” Dichte in diesen Flächen schließen.

Sofern diese Flächen wirklich repräsentativ (in Größe und Lebensraumaus-stattung) für das gewählte Gebiet sind, sollte eine Hochrechnung möglich sein. Seine hochgerechneten Bestände für NRW stimmen gut mit den Gesamtbeständen überein, die nach anderen Methode errechnet wurden. Die Arbeit ist von der Methodik her ein interessanter Ansatz, denn es wird mit nachvollziehbarer Statistik gearbeitet. Hierauf aufbauend sollten Methoden entwickelt werden können, die andere “relative” Erfassungen (z.B. Punkt-Stopp-Zählungen) und insbesondere solche unterschiedlicher Avifaunisten verwenden, um auf breiterer Datenbasis die Gesamtbestände möglichst vieler Arten zu bestimmen.


 

„Handle, wenn Du kannst!“

von Goetz Rheinwald



ISBN 978-3-9806817-5-9, St. Katharinen, GINSTER Verlag 2009


EUR 12,00


Die Erde ist in größter Gefahr, von uns Menschen für immer so beschädigt zu werden, dass ein menschenwürdiges Weiterleben unmöglich wird. Im Buch Menschsein – biologische Aspekte einsichtigen Handelns hatte Rheinwald dargelegt, wie menschliches Sein unter dem Blickwinkel der Biologie zu verstehen ist. Einsichtiges Handeln und seine ontogenetischen Voraussetzungen waren dort als ein Schlüssel für den Erhalt der Erde herausgestellt worden.


Das Schwergewicht des vorliegenden Buches liegt bei der Beschreibung der Schwierigkeiten, die wir als Menschen haben, für den Erhalt der Erde zu handeln, selbst wenn wir wissen, dass dies dringend nötig ist. Eine wichtige Voraussetzung dazu wäre, dass wir das vorherrschende anthropozentrische Weltbild gegen ein holistisches austauschen, in dem allem Seienden ein Eigenwert zugestanden wird. Daraus ergeben sich ethische Forderungen, die derzeit kaum durchsetzbar sind. So müsste die weitere Vermehrung des Menschen gestoppt und unsere Anzahl drastisch vermindert werden.


Wesentliche Probleme für das Handeln des Einzelnen ergeben sich aus den gigantischen anonymen Gesellschaften sowie ihrer Lenkung und Versorgung. Diese Gesellschaften sind nur lebensfähig durch eine hochentwickelte Spezialisierung. Dazu tritt in neuerer Zeit eine weltweite Verflechtung.


Jede unserer Handlungen muss weltweit, für alle Zeit und sozial verträglich sein.

Das ist der Grundsatz, dem alles Handeln – gleichgültig auf welcher Ebene – gehorchen müsste. Dieses Buch gibt eine Anleitung, wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, damit Nachhaltigkeit allgemein durchsetzbar wird.




 

„Angeborenes menschliches Verhalten und Ethik“

von Goetz Rheinwald



ISBN 978-3-9806817-6-6, St. Katharinen, GINSTER Verlag 2011


EUR 12,00


Wir Menschen besitzen eine breite Palette genetisch bedingter Verhaltensweisen, die wir aus der rund 50 Millionen dauernden Entwicklung mitbringen, als wir in Horden lebten. Die etwa 100 000 Jahre dauernde Entwicklungszeit in Stämmen war zu kurz, um wesentliche Verhaltensweisen im Erbgut zu verankern. Dasjenige Verhalten, das im Zusammenhang mit ethischen Normen wichtig erscheint, wird aus den biologischen, ökologischen und ökonomischen Bedingungen unserer Entwicklung hergeleitet.


Solange der Mensch in Horden und während der Stammeszeit in Sippen lebte, genügten die angeborenen Verhaltensweisen für ein geordnetes Zusammenleben und genügen auch heute unter entsprechenden Verhältnissen noch. Erst als mit der Einführung von Ackerbau und Viehzucht aus den Stämmen anonyme menschliche Gesellschaften mit Herrschaftsstrukturen wurden, reichte das angeborene Verhalten nicht mehr. Es mussten ethische Normen entwickelt werden, welche die angeborenen Verhaltensweisen ergänzten oder modifizierten; sie wurden in den Religionen – bei uns im Wesentlichen im Christentum – verankert.


Die vor 4000 Jahren entwickelten ethischen Normen wurden den seinerzeit herrschenden Problemen gerecht. Die Religionen haben es seither weitgehend versäumt, diese Normen den sich ändernden Umständen anzupassen. Hier wird der Versuch unternommen, eine Ethik in Form von Empfehlungen zu entwickeln. Schwerpunkte sind bewusstes Denken und Handeln mit dem Ziel, Zufriedenheit zu erwerben, sowie Nachhaltigkeit, um die Erde vor der Zerstörung durch den Menschen zu bewahren.




 

„Die geistige Dimension“

von Goetz Rheinwald



ISBN 978-3-9806817-7-3, St. Katharinen, GINSTER Verlag 2014


EUR 12,00


Weit mehr als die Hälfte aller erwachsenen Menschen dieser Erde ist überzeugt, dass es neben der materiellen Welt auch eine geistige gibt. Dies angenommen, können wir nach Eigenschaften dieser geistigen Dimension fragen.


“Vollkommene Ordnung” wird als wesentliche Eigenschaft der geistigen Welt angesehen. Quanten (Austauschteilchen) sind offenbar die Vermittler, welche Elemente der vollkommenen Ordnung überall in der materiellen Welt installieren, wo sie kein Widerstand daran hindert. Drei Phasen in der Entwicklung des Universums werden näher untersucht, in denen Abläufe so extrem unwahrscheinlich waren, dass eine Mitwirkung der geistigen Dimension naheliegend ist.

Eine dieser unwahrscheinlichen Entwicklungen war die Ausbildung tierischer Gehirne. Durch die Verknüpfung von Informationen verschiedener Sinnesorgane entstehen Bilder über die Umwelt; dies wird durch eine hoch-komplexe Verschaltung von Neuronen erreicht, die ohne Mitwirkung von Vorlagen aus der geistigen Dimension unvorstellbar ist.  Umgekehrt können Gehirne die geistige Dimension so in vielfältiger Weise nutzen.

Die Auswirkungen auf die materielle Welt sind vielfältig und bestätigen die gemachten Annahmen über die Eigenschaften der geistigen Dimension.